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FACHPORTAL  |  KSB – Kontinenz- und Stomaberatung Positionspapier

                   



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MKÖ zum Positionspapier der Kontinenz- und Stomaberatung
1. Vorsitzender OA Dr. Mons Fischer

In dankenswerter Weise wurde das Positionspapier der Kontinenz- und Stomaberatung auf den neuesten Stand gebracht. Unter großem Einsatz haben wieder zahlreiche in Pflege und Lehre tätige SpezialistInnen Ihre in vielen Jahren erworbene Erfahrung eingebracht. Viele kenne ich aus gemeinsamen Jahren bei der Kontinenzgesellschaft, mit anderen habe ich Jahre an derselben Abteilung gearbeitet. Von Beginn meiner Tätigkeit an der Urologie und speziell dann als Leiter der Inkontinenzambulanz (heute Kontinenz- und Beckenbodenambulanz) war klar wie wichtig die Zusammenarbeit aller in die Behandlung involvierten Personen ist. Arbeiteten anfänglich jene zusammen, die eingeteilt wurden, so begannen sich bald, die an der Materie besonders interessierten, weiterzubilden. Das galt für Ärzte, Pflegende und Physiotherapie.

Professionelle Pflege, Beratung und Betreuung von Menschen mit Inkontinenzproblemen und Stomata setzt eine spezielle Weiterbildung voraus wie sie die Ausbildung "Kontinenz- und Stomaberatung" bietet. Die dringende Notwendigkeit erkannt und initiiert wurde diese Ausbildung 1995 von der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ). Ausgebildete Kontinenz- und StomaberaterInnen (KSB) sind unsere Speerspitze im Kampf gegen Inkontinenz, mit ihren speziellen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten können sie Betroffene und Angehörigen in ihrer Krankheitsbewältigung und Rehabilitation unterstützen. Sowohl am Ausbildungszentrum West der TILAK in Innsbruck, als auch an der Akademie für Fort- und Sonderausbildungen am AKH in Wien und am Landeskrankenhaus Salzburg werden Weiterbildungen für Kontinenz- und Stomaberatung angeboten. Fragten sich anfangs einige, ob genügend Aufgabengebiete eine Stelle im Krankenhaus rechtfertigen würden, so stellt sich heute eher die Frage, wie man früher ohne Kontinenz- und Stomaberater (KSB) ausgekommen ist. Die demographische Entwicklung in Österreich wie in Westeuropa tut ein übrigens und die Kontinenz- und StomaberaterInnen werden immer wichtiger.

Jedes Spital sollte mindestens eine Kontinenz- und Stomaberatungsstelle haben. In das Bestreben der MKÖ möglichst viele Kontinenz- und Beckenbodenzentren in Österreich zu etablieren, fließt auch die Wichtigkeit der KSB ein.

Besonders wichtig ist auch, dass denjenigen, die diese lange und intensive Ausbildung absolviert haben, dann an Ihrer Arbeitsstelle Anerkennung gezollt wird und die befassten Behörden den Status von Kontinenz- und StomaberaterInnen anerkennen. Geplant ist eine Zertifizierung der oben angegebenen Kurse durch die MKÖ, da wir der Meinung sind, dass eine so fundierte und dadurch sehr stundenintensive Ausbildung nicht durch "Schnellsiederkurse" ersetzt werden kann.


Für die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

1. Vorsitzender
OA. Dr. Mons Fischer


 
   

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