P R E S S E - S E R V I C E
   Archiv






facebook  Kontinenz Info-Page
 


PRESSE-SERVICE



Presse aktuell  |  Pressearchiv  |  Pressekontakt  |  Pressematerial – Logos & Fotos  |  MKÖ in den Medien



Pressemittelungen aktuell



Factsheet MKÖ >>>


Welt-Kontinenz-Woche 2017

Zusammenfassung Pressegespräch
anlässlich der Welt-Kontinenz-Woche 2017

Inkontinenz: Stilles Volksleiden ist die Herausforderung der Zukunft

Wien, 13. Juni 2017 – Blasen- und Darmschwäche ist die häufigste und auch am stärksten tabuisierte Volkskrankheit. Die Woche vom 19.-25. Juni steht mit der „Welt-Kontinenz-Woche“ daher im Zeichen der Inkontinenz. Die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) ist in dieser Woche aktiv, um betroffene Menschen über die Möglichkeiten der Vorbeugung sowie Behandlung zu informieren und das schambesetzte Leiden ein Stück weit aus dem Tabu zu holen. Info unter www.kontinenzgesellschaft.at/wcw

 In Österreich leiden etwa eine Million Menschen an einer Inkontinenz. Laut WHO ist der ungewollte Verlust von Harn oder Stuhl die häufigste Erkrankung weltweit. „Wenn die Kontrolle über die Ausscheidungsorgane verlorengeht, bedeutet das ein massives Problem für Betroffene“, weiß Univ.-Prof. Dr. Lothar C. Fuith, Präsident der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ). Dennoch: Trotz des enormen Leidensdrucks zählt die Inkontinenz heute immer noch zu den Volkskrankheiten, die am beharrlichsten verschwiegen werden. „Nur rund ein Drittel aller betroffenen Menschen spricht darüber und sucht aktiv nach Hilfe“, so Fuith.

Besonders belastend ist die Stuhlinkontinenz. „Die Inkontinenz für Darminhalt ist den Betroffenen oft so peinlich, dass viele mit niemandem darüber sprechen – auch nicht mit dem Arzt – und aus Angst, nicht rechtzeitig eine Toilette zu finden, das Haus nicht mehr verlassen. Die Folgen sind Verlust an Selbstachtung, häufig psychische Probleme und soziale Isolation. Auch die Angehörigen sind durch die Situation sehr belastet und schnell überfordert“, beschreibt MKÖ-Vizepräsident Univ.-Prof. Dr. Max Wunderlich.

Haupt-Risikofaktor Alter
Obwohl sehr viele junge Menschen (Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes sind häufiger Grund für die Entwicklung einer Inkontinenz) und sogar Kinder betroffen sind, ist der größte Risikofaktor das Alter. Ab dem etwa 60. Lebensjahr werden die Schließmuskeln, die den Harn in der Blase und der Harnröhre oder den Stuhl im Rektum halten, kontinuierlich schwächer. Ab 80 ist bereits jede/r Dritte „undicht“, was dann oft der ausschlaggebende Grund für die Einweisung in ein Pflegeheim ist.

Dieses Ergebnis wird auch von der Österreichischen Interdisziplinären Hochaltrigen Studie unterstützt (ÖIHS, www.oepia.at/hochaltrigkeit) und ein Blick in die Zukunft lässt erahnen, welche Dimensionen dieses tabuisierte Volksleiden noch bekommen kann, wird nicht aktiv gegengesteuert. Speziell vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird deutlich, dass man sich auch auf politischer Ebene verstärkt damit auseinandersetzen muss. 2050 wird es – bei sinkender Geburtenrate – etwa doppelt so
viele Menschen über 65 geben wie heute. Der Anteil von Menschen über dem 80. Lebensjahr wird sich
bis 2030 fast verdoppelt und bis 2060 bereits verdreifacht haben. „Diese Tatsache wird damit nicht nur demographisch, sondern auch sozial- und gesundheitspolitisch von enormer Bedeutung sein“, sagt Dr. Georg Ruppe, wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer der Österreichischen Plattform für Interdisziplinäre Alternsfragen (ÖPIA). Und er ergänzt: „Der politische Handlungsbedarf wurde erkannt und eine vertiefende Studie von Seiten des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) initiiert.“ Ziel dieser Studie ist, Verbesserungspotenziale zu identifizieren und schließlich konkrete Empfehlungen und Maßnahmen für die Steigerung der Lebensqualität und der sozialen Inklusion von Menschen mit Harninkontinenz zu entwickeln. Studienkoordinatorin Mag. Christina Häusler: „Für die Entwicklung effektiver Handlungsempfehlungen kooperiert die ÖPIA mit einschlägigen Experten im In- und Ausland. Auf nationaler Ebene ist die MKÖ ein wichtiger Partner.“ Als Endprodukt wird ein Maßnahmenkatalog angestrebt, der wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt und in gemeinsamer Entwicklung mit Stakeholdern Wege zur Umsetzung der Empfehlungen zusammenfassen soll. Laufzeit ist September 2016 bis November 2017.

Welt-Kontinenz-Woche: aktiv gegen das Tabu
Die Woche von 19. bis 25. Juni steht als „Welt-Kontinenz-Woche“ im Zeichen der Inkontinenz. Die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) ist in dieser Woche aktiv, um das schambesetzte Leiden ein Stück weit aus dem Tabu zu holen, ihm den falschen Eindruck des Makels zu nehmen, und Betroffenen konkrete Informationen über die Möglichkeiten der Vorbeugung sowie der Behandlung zu geben. Denn Inkontinenz ist in vielen Fällen behandelbar! „Scham und mangelnde Information bzw. der Irrglaube, dass Inkontinenz eine irreversible Folge des Alterns und somit unabwendbares Schicksal sei, verhindern häufig eine erfolgreiche Behandlung. Was viele betroffene Menschen nicht wissen: Für jede Form der Blasen- und Darmschwäche gibt es verschiedenste Hilfsmaßnahmen, mit denen Linderung und oft auch Heilung erzielt werden können“, so die beiden MKÖ-Vorsitzenden Fuith und Wunderlich.

Im Rahmen der Aktionswoche lädt die MKÖ zu Informationsveranstaltungen, bei denen Experten Vorträge halten und kostenlose sowie vertrauliche Beratung anbieten. Ferner verschickt die Kontinenzgesellschaft ein kostenloses Info-Paket, Experten beraten per Telefon und E-Mail und es wurden neue Infoblätter mit Tipps für die Erhaltung bzw. Wiedererlangung einer gesunden Blase und eines gesunden Darms entwickelt. Neu auf der Webseite der Gesellschaft www.kontinenzgesellschaft.at ist der „Experten-Finder“, wo spezialisierte Ärzte und Physiotherapeuten nach Bundesländern sortiert gelistet sind. Neben den niedergelassenen Experten stellen sich MKÖ-zertifizierte „Kontinenz- und Beckenbodenzentren“ vor. Dieser Service ist deshalb so wichtig, weil viele Patienten einfach nicht wissen, an wen sie sich vertrauensvoll und diskret wenden können. Betroffenen kann damit die mühsame und oft auch peinliche Suche nach einem spezialisierten Facharzt sowie der Zugang zu einer qualifizierten Betreuung wesentlich erleichtert werden.

Mehr Information über die Aktivitäten der MKÖ: www.kontinenzgesellschaft.at/wcw

Kontakt für Journalisten-Rückfragen, Fotos in Printqualität:
Elisabeth Leeb                                                   
T: 0699 / 1 424 77 79                                        

E: leeb.elisabeth@aon.at
Fotos zum Download gibt’s auch auf www.kontinenzgesellschaft.at (Presse-Service)



Presse-Information

10. Kontinenz-Stammtisch Oberösterreich:
Erfolgsgeschichte laut dem Motto „Kompetenz in Kontinenz“

Ried im Innkreis, 24. Februar 2017 – Mitte Jänner fand im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried der zehnte „Kontinenz-Stammtisch“ statt. Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe der MKÖ-Landesstelle Oberösterreich will neben der Fortbildung die multiprofessionelle Vernetzung zwischen allen beteiligten Fachgruppen stärken, um Menschen mit Inkontinenz eine noch bessere interdisziplinäre Betreuung zu ermöglichen.


Die fächerübergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung spielt in der erfolgreichen Behandlung von Kontinenzstörungen eine entscheidende Rolle. In Oberösterreich ist dies gelebte Praxis. Nicht zuletzt durch das Engagement der oö. Landesgruppe der MKÖ (Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich), die zweimal jährlich eine inzwischen höchst etablierte Fortbildung veranstaltet: den Kontinenz-Stammtisch.

Mitte Jänner wurde nun bereits zum zehnten Mal zum Kontinenz-Stammtisch geladen – ein Vorzeigeprojekt in der Wissensvermittlung und Vernetzung von Spezialisten feierte ihr erstes rundes Jubiläum. Mit 140 Teilnehmern durften sich die Veranstalter rund um die Kontinenz- und Stomaberaterinnen Martina Signer und Ingrid Zauner sowie dem Proktologen Prim. Dr. Christoph Kopf über einen neuen Teilnehmerrekord freuen – darunter acht aktive Primare und ein pensionierter Abteilungsleiter sowie die Pflegedirektorin des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Ried.

Der Themenbogen des Abends war vielseitig, informativ und unterhaltsam, die Diskussionen angeregt. In seinem Vortrag sprach Dr. Franz Reichartseder, Oberarzt an der Abteilung für Urologie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried über rezidivierende Harnwegsinfekte, dessen Prophylaxe, Diagnostik und Therapie. Ingrid Zauner stellte ihr eindrucksvolles Konzept zur Beckenbodenedukation mit Biofeedback im Beckenbodenzentrum des KH Ried und in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Physiotherapeuten vor. Im Rahmen des „Beckenbodenboards“ wurden zwei Fälle präsentiert: Ingrid Zauner stellte eine junge Frau nach Dammriss Grad III mit Harn- und Stuhlinkontinenz vor und wie sie erfolgreich therapiert wurde. OA Dr. Johannes Angleitner-Flotzinger, Leiter des Beckenbodenzentrums am Krankenhaus Ried, präsentierte auf Wunsch von Teilnehmern voriger Stammtische einen Fall, bei dem er einige OP-Videos zur besseren Verständlichkeit gynäkologischer Operationen einbaute.

Den spannenden und launigen Höhepunkt des Abends gestaltete MKÖ-Vizepräsident Univ.-Prof. Dr. Max Wunderlich mit seinem Überblick über sein gesamtes berufliches Leben als Proktologe.


Über den Kontinenz-Stammtisch

Die regionale Veranstaltung ist neben der wissenschaftlichen Jahrestagung der Gesellschaft als interdisziplinäre Fortbildung für Ärzte, Physiotherapeuten, Pflegefachkräfte, Hebammen und Psychologen konzipiert, die sich in angenehmer Atmosphäre austauschen und ihre Zusammenarbeit intensivieren. Den Stammtisch-Charakter erhält die Veranstaltung einerseits durch angeregte Diskussionen nach den Vorträgen und Fallbeispielen, andererseits durch gemütliches Beisammensein im Anschluss, bei dem neue Kontakte geknüpft und Gedanken ausgetauscht werden.

Ziele des Kontinenz-Stammtisches sind:

  • Vernetzung aller Fachkräfte des Bundeslandes, die sich mit Inkontinenz beschäftigen
  • Enttabuisierung und sachkompetente Information
  • Interdisziplinarität schlägt Monogamie um Längen
  • Intensiver Informationsaustausch zum Vorteil des Patienten
  • Einflussnahme durch Versorgungsforschung


Ausblick: 11. Kontinenz-Stammtisch am 16.05.2017
Der nächste Kontinenz-Stammtisch findet am 16.05.2017, um 18.00 Uhr in Rohrbach statt. Interessenten für Teilnahme oder Personen, die ein Fallbeispiel ins Beckenbodenboard einbringen möchten, bitte beim oö. Landesstellenteam der MKÖ melden: ooe@kontinenzgesellschaft.at
 
Facebook-Seite der MKÖ: www.facebook.com/kontinenz (Kontinenz Info-Page)
Homepage der MKÖ: www.kontinenzgesellschaft.at


MKÖ: Engagement seit knapp 3 Jahrzehnten
Blasen- und Darmschwäche sind ein häufiges Problem. Rund eine Million Österreicher/innen leiden darunter, den Abgang von Harn oder Stuhl nicht mehr kontrollieren zu können. Begonnen hat die systematische Inkontinenzhilfe in Österreich 1990 in Linz, als sich ein kleiner Kreis von Ärzten, diplomierten Gesundheits- und Krankenschwestern und Physiotherapeuten zusammenschloss. Seit Bestehen ist es das Ziel der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ), Maßnahmen zur Prävention, Diagnostik und Behandlung der Inkontinenz sowie Forschung, Lehre und Praxis zu fördern, medizinisches Fachpersonal aus- und weiterzubilden sowie durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit Betroffene und ihre Angehörigen über die Krankheit und ihre Behandlungsmöglichkeiten zu informieren und zu beraten. Alle Berufsgruppen, die professionell mit der Thematik befasst sind, waren von Beginn an in die Gesellschaft eingebunden. Heute ist die MKÖ maßgeblich an der Vernetzung von Fachärzten, Ambulanzen, Allgemeinmedizinern, Physiotherapeuten, Pflegeberufen und der Öffentlichkeit beteiligt. Einen wesentlichen Beitrag dazu liefern auch die seit 1991 jährlich abgehaltenen Jahrestagungen sowie die regionalen Fortbildungsveranstaltungen in Oberösterreich, Kärnten und Wien. Kontinenz ist MKÖ! Mehr unter www.kontinenzgesellschaft.at


Kontakt für Journalisten-Rückfragen,
Landesstellenleitung MKÖ OÖ:

Martina Signer, DGKP, KSB, LSB                
T: 0676/5823946                                      
M: martina@signer.at                                 

Prim. Dr. Christoph Kopf
T: 05055478-23300
M: christoph.kopf@gespag.at

Fotos in Printqualität bei:
Elisabeth Leeb
T: 0699/1 424 77 79
E: leeb.elisabeth@aon.at


Impressionen vom 10. Kontinenz-Stammtisch in Oberösterreich


 

 

 

 

 

 

140 Fachleute aus Medizin und Pflege trafen sich zum 10. Kontinenz-Stammtisch im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried im Innkreis/OÖ

 

 

 

 

 

 

 

Univ.-Prof. Dr. Max Wunderlich „Aus dem Leben eines Proktologen“

 

 

 

 

 

 

 

v.l.n.r. Prim. Dr. Christoph Kopf (Leiter Chirurgie Schärding); Univ.-Prof. Dr. Max Wunderlich (Vizepräsident MKÖ); Martina Signer, DGKP, KSB, LSB (Kontinenzberaterin, Ordensklinikum Linz); Ingrid Zauner, DGKP, KSB (Kontinenzberaterin, KH Barmherzige Schwestern Ried)

 

 

 

 

 

v.l.n.r.: Prim. Dr. Christoph Kopf (Leiter Chirurgie Schärding); OA Dr. Franz Reichartseder (Urologie KH Barmherzige Schwestern Ried); Ingrid Zauner, DGKP, KSB (Kontinenzberaterin, KH Barmherzige Schwestern Ried); Univ.-Prof. Dr. Max Wunderlich (Vizepräsident MKÖ); Martina Signer, DGKP, KSB, LSB (Kontinenz-beraterin, Ordensklinikum Linz); Univ.-Prof. Dr. Helmut Heidler (em. Vorstand der Urologie AKH Linz); OA Dr. Johannes Angleitner-Flotzinger (Leiter Beckenboden-zentrum KH Barmherzige Schwestern Ried)

 

Copyrights: © MKÖ-Landesstelle OÖ, Abdruck honorarfrei


Presse-Information

19. November ist Welt-Toiletten-Tag
Richtig Trinken: MKÖ stellt neues Infoblatt zum Thema Inkontinenz vor
„Spülen Sie Ihre Blasen- und Darmgesundheit nicht hinunter!“


Wien, 17. November 2016 – Die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) setzt anlässlich des Welt-Toiletten-Tages die Inforeihe „Rat für Blase und Darm“ fort. Im aktuellen Infoblatt klären Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen darüber auf, welchen Stellenwert „Richtiges Trinken“ bei Problemen mit der Blase hat, und geben Tipps, wie das Trinkverhalten optimiert werden kann.


Inkontinenz ist ein weit verbreitetes, aber dennoch stark tabuisiertes Thema. Rund eine Million Österreicher leiden darunter, den Abgang von Harn oder Stuhl nicht mehr kontrollieren zu können. Die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) möchte genau dieser Tabuisierung entgegentreten, ganz offen mit dem Thema Inkontinenz umgehen und Betroffenen sowie deren Angehörigen mit Beratung und Information zur Seite stehen. „Enttabuisierung ist eines unser großen Ziele, denn nahezu für jede Form der Blasen- bzw. Darmschwäche gibt es wirksame Hilfe“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Max Wunderlich, Vizepräsident der MKÖ, die Initiative. „Zu unserem Informationsangebot zählen auch Infoblätter, die jeweils einen Aspekt für die Erhaltung bzw. Wiedererlangung einer gesunden Blase und eines gesunden Darms behandeln.“

Bereits im Sommer wurde im Zuge der Welt-Kontinenz-Woche Teil 1 der Infoserie zur Blasen- und Darmgesundheit mit dem Titel „Geburt und Schwangerschaft“ präsentiert. Nun – thematisch passend zum „Welt-Toiletten-Tag“ – folgt Teil 2 der Serie mit Tipps zum Thema „Richtiges Trinken“, denn Flüssigkeitsaufnahme und der Gang zur Toilette sind untrennbar miteinander verbunden.

Nicht weniger, sondern RICHTIG trinken!
So lautet das Credo für das optimale Trinkverhalten bei Blasen- bzw. Darmschwäche. Gut verständlich erklären die Experten der MKÖ im Rahmen des aktuellen Infoblatts, dass ausreichendes Trinken und Inkontinenz einander nicht widersprechen und geben praktische Empfehlungen, das Trinkverhalten optimal zu gestalten. „Wir möchten vor allem mit dem Mythos aufräumen, dass die Einschränkung der täglichen Flüssigkeitszufuhr ein probates Mittel ist, ungewollten Harnverlust zu vermeiden. Das Gegenteil ist der Fall. Nicht nur führt stark konzentrierter Urin zu vermehrtem Harndrang, die Blase wird auch anfälliger für Infektionen. Dazu kommt, dass im Zuge jeder ordentlichen Blasenfüllung die Blasenmuskulatur trainiert wird. Fällt dieses Training weg, verringert sich das Fassungsvermögen der Blase allmählich und es kann sogar schon bei geringerer Füllung zu Inkontinenzepisoden kommen.

Wenig trinken kann also eine Inkontinenz sogar noch verstärken, anstatt sie zu verbessern“, warnt MKÖ-Präsident Univ.-Prof. Dr. Lothar C. Fuith.

Bestellhinweis
Das factsheet „Richtiges Trinken“ ist kostenlos erhältlich bei der

Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ)
Geschäftsstelle
T: 01/4020928 oder 0810/100 455
E: info@kontinenzgesellschaft.at

oder kann hier >>> heruntergeladen werden.

 

 

 

 

 

 



Über die MKÖ: Engagement seit 26 Jahren
Blasen- und Darmschwäche sind ein häufiges Problem, welches zumindest 10 Prozent der österreichischen Bevölkerung betrifft. Begonnen hat die systematische Inkontinenzhilfe 1990 in Linz, als sich ein kleiner Kreis von Ärzten, diplomierten Gesundheits- und Krankenschwestern und Physiotherapeuten zusammenschloss. Seit Bestehen ist es das Ziel der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ), Maßnahmen zur Prävention, Diagnostik und Behandlung der Inkontinenz sowie Forschung, Lehre und Praxis zu fördern. Dazu gehören die spezielle Schulung des medizinischen Fachpersonals ebenso wie die gezielte Öffentlichkeitsarbeit zur Information und Beratung von Betroffenen und ihren Angehörigen. Heute ist die MKÖ maßgeblich an der Vernetzung von Fachärzten, Ambulanzen, Allgemeinmedizinern, Physiotherapeuten, Pflegeberufen und der Öffentlichkeit beteiligt. Einen wesentlichen Beitrag dazu liefern auch die seit 1991 jährlich abgehaltenen Jahrestagungen sowie die Kontinenz-Stammtische in Oberösterreich und Wien sowie das Kontinenzmeeting in Kärnten.

Kontinenz ist MKÖ!
www.kontinenzgesellschaft.at

Kontakt für Journalisten-Rückfragen:
Elisabeth Leeb
T: 0699/1 424 77 79
E: leeb.elisabeth@aon.at


 


 

 


 

home  |  kontakt |  impressum

MKÖ  |  Schwarzspanierstr. 15/3/1  |  A-1090 Wien  |  Tel. +43(0)1-4020928  |  info@kontinenzgesellschaft.at