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Inkontinenz
Neue Themenseite bündelt Wissen zu Blase und Darm
Wien, 24. Juni 2026 –Inkontinenz zählt zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen, wird jedoch nach wie vor zu selten offen angesprochen. Im Rahmen der Welt-Kontinenz-Woche rückte die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) die Probleme rund um Blase und Darm daher verstärkt in den öffentlichen Fokus. Gemeinsam mit der Gesundheitsplattform MeinMed.at wurde ein Webinar angeboten und eine umfassende Themenseite „Rat für Blase und Darm“ erstellt, die Betroffenen und Angehörigen einen niederschwelligen Zugang zu Wissen bietet: https://www.meinmed.at/thema/rat-fuer-blase-und-darm

Inkontinenz betrifft rund eine Million Menschen in Österreich und zählt damit zu den häufigsten Gesundheitsproblemen. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für eine Schwäche von Blase und Darm. Doch auch jüngere Menschen können ungewollt Harn oder Stuhl verlieren. Zu den Risikofaktoren zählen neben dem Alter unter anderem Schwangerschaft und Geburt, Übergewicht, hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren oder eine Prostataentfernung. „Viele Betroffene scheuen sich, über Beschwerden zu sprechen oder frühzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen – häufig aus Scham, Unsicherheit oder der Angst vor Stigmatisierung“, weiß OÄ Dr. Michaela Lechner, Präsidentin der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ). „Deshalb setzen wir regelmäßig Initiativen, um über Inkontinenz aufzuklären und Betroffenen zu zeigen, dass sie nicht allein sind mit ihrem Problem und Hilfe möglich ist. Je nach Ursache, Form und Schweregrad stehen heute zahlreiche wirksame Behandlungsoptionen zur Verfügung.“
Digitale Formate ermöglichen einen niederschwelligen, diskreten und zeitlich unabhängigen Zugang zu Information. Das ist ein wichtiger Vorteil insbesondere bei schambesetzten Themen wie Harn- und Stuhlinkontinenz. „Verlässliche, evidenzbasierte und medizinisch geprüfte Gesundheitsinformationen sind wichtiger denn je. Wir sehen es als unseren Anspruch, gemeinsam mit österreichischen Expert:innen und Fachgesellschaften wie der MKÖ qualitätsgesicherte Inhalte bereitzustellen“, sagt Marlis Rumler, Geschäftsführung der RegionalMedien Gesundheit. Vor diesem Hintergrund wurde die neue Themenseite „Rat für Blase und Darm“ ins Leben gerufen. Sie bündelt umfassende Information über Ursachen, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten von Harn- sowie Stuhlinkontinenz und informiert mögliche Maßnahmen zur Vorbeugung. Darüber hinaus findet man praxisnahe Tipps für den Alltag und Expert:innenbeiträge. Auch die Aufzeichnung des Webinars zum Thema Harninkontinenz, das im Rahmen der diesjährigen „Welt-Kontinenz-Woche“ stattfand, steht auf der neuen Themenseite dauerhaft zur Verfügung. Das Projekt wurde von der Gesundheitsplattform „MeinMed“ in Kooperation mit der MKÖ umgesetzt und soll dazu beitragen, Wissen zu vermitteln, Berührungsängste abzubauen und bei den ersten Schritten zu Hilfe und Behandlung unterstützen.
Linktipp: https://www.meinmed.at/thema/rat-fuer-blase-und-darm
Über die MKÖ
Begonnen hat die systematische Inkontinenzhilfe 1990 in Linz, als sich ein kleiner Kreis von Ärzt:innen, diplomierten Gesundheits- und Krankenschwestern und Physiotherapeut:innen zusammenschloss. Seit Bestehen ist es das Ziel der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ), Maßnahmen zur Prävention, Diagnostik und Behandlung der Inkontinenz sowie Forschung, Lehre und Praxis zu fördern. Dazu gehören die spezielle Schulung des medizinischen Fachpersonals ebenso wie die gezielte Öffentlichkeitsarbeit zur Information und Beratung von Betroffenen und ihren Angehörigen. Die wissenschaftliche Fachgesellschaft ist zentrale Anlaufstelle auch für Patient:innen und bietet mit Serviceangeboten und Beratungsstellen in den Bundesländern diskrete Information unter Wahrung der Anonymität. Heute ist die MKÖ maßgeblich an der Vernetzung von Fachärzt:innen, Ambulanzen, Allgemeinmediziner:innen, Physiotherapeut:innen, Pflegeberufen und der Öffentlichkeit beteiligt. Mehr unter www.kontinenzgesellschaft.at
Über MeinMed.at
MeinMed.at ist eine unabhängige Gesundheitsplattform, die fundierte und verständliche Informationen zu Krankheiten, Untersuchungen und Therapien bietet. In mehr als 600 Fachartikeln und zahlreichen Webinaren können sich Gesundheitsinteressierte, Patient:innen und Angehörige umfassend informieren. Besonderes Augenmerk liegt auf Qualität und Transparenz: Sämtliche Inhalte werden von österreichischen Ärztinnen und Ärzten medizinisch geprüft. Die Expert:innen sind namentlich genannt, ebenso wird der aktuelle Stand der medizinischen Information klar und nachvollziehbar ausgewiesen.
Kontakt für Journalisten-Rückfragen:
Elisabeth Leeb
T: 0699/1 424 77 79
E: elisabeth@leeb-pr.at
Lisa-Maria Chmarra, MA
RegionalMedien Gesundheit
T: 0664/80666 8524
E: Lisa-Maria.Chmarra@regionalmedien.at
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