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BETROFFENEN-INFORMATIONSPORTAL  |  Initiative "Blase inform"

Nach wie vor mangelt es bei den Betroffenen vielfach an
Wissen über Blasenschwäche und den vielfältigen Behandlungs-möglichkeiten für dieses weit verbreitete Leiden. Es bedarf permanenter Information und Beratung, damit inkontinente Menschen früher bzw. überhaupt zum Arzt kommen und sich medizinische Hilfe holen.
Mit der Initiative Blase inForm startet die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) deshalb eine Informations- und Aufklärungsoffensive, die eine zentrale Botschaft vermitteln soll: Eine schwache Blase ist kein Schicksal, sondern man(n)/frau kann etwas dagegen tun! Unser Ziel ist es, Betroffene, Angehörige, Pflegende und alle mit dem Thema konfrontierten Personen aufzufordern und zu motivieren, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Beratungstelefon Blase inForm
Die Hotline 0810/100 455 der Medizinischen Kontinenzgesellschaft steht Ihnen aus ganz Österreich zum Ortstarif für allgemeine Anfragen zur Verfügung. Gerne leiten wir Ihren Beratungswunsch an eine ausgebildete Kontinenz- und Stomaberaterinnen weiter. Außerdem können Sie kostenloses Informationsmaterial sowie eine Liste mit Inkontinenz-Experten anfordern.
Anfragen per E-Mail: info@kontinenzgesellschaft.at

Selbsttest
Mit 6 kurzen Fragen ermöglicht der Selbsttest eine erste Orientierung, ob Sie nun betroffen sind oder nicht und soll Entscheidungshilfe für Ihren nächsten Schritt sein.
Zum Selbsttest >>>

Expertenliste
Damit Sie rasch eine adäquate Behandlung durch einen auf Inkontinenz spezialisierten Mediziner erhalten, hat die MKÖ eine Expertenliste erstellt, die einen kompakten Überblick über alle Beratungsstellen bei Harn- und Stuhlinkontinenz, Krankenhaus-Ambulanzen und die spezialisierten Fachärzte in ihrer Nähe gibt.

Regionale Informations-Veranstaltungen
Weiters startet die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich eine Veranstaltungsreihe für Patienten, Angehörige und Pflegende. Ziel dieser Informationsveranstaltungen ist es, in kleinem Rahmen über Hilfs- und Behandlungsmöglichkeiten bei Inkontinenz zu informieren. Die Veranstaltungen bestehen jeweils aus 2 Vorträgen, wobei ein Vortrag das Thema Inkontinenz behandelt, während sich der zweite einem unabhängigen Thema widmet. Damit wollen wir versuchen Ihnen zu ermöglichen, mit ihrem Leiden zunächst noch anonym zu bleiben.

Medienarbeit
Laufende Informationen an und über die Medien sind ein weiterer Punkt, der dazu beitragen soll, die Mythen rund um Inkontinenz abzubauen und den Betroffenen und ihren Angehörigen deutlich vor Augen zu führen: Blasenschwäche ist in vielen Fällen gut behandelbar.

5 Mythen zum Thema "Blasenschwäche"

Hofrat Univ.-Prof. Dr. Helmut Madersbacher, Innsbruck


Mythos 1: "Blasenschwäche ist eine normale Begleiterscheinung des Alterungsprozesses"

Falsch!

  • Unfreiwilliger Harnabgang ist auf keinen Fall eine selbstverständliche Konsequenz des Älterwerdens
  • Unfreiwilliger Harnabgang kann Menschen jeden Lebensalter treffen


Mythos 2: "Inkontinenz ist kein häufiges Problem"

Falsch!

5% der Bevölkerung leiden darunter, mit zunehmendem Alter häufiger:
  • 25% der 70-jährigen
  • 60% der Bewohner von Alten- und Pflegeheimen


Mythos 3: "Blasenschwäche ist eben Blasenschwäche. Jeder Betroffene ist gleich zu behandeln"

Falsch!

Es gibt verschiedene Formen des unfreiwilligen Harnabgangs, die unterschiedlich zu behandeln sind.


Mythos 4: "Blasenschwäche ist ein Frauenleiden"

Falsch!
  • Auch Männer leiden an unfreiwilligem Harnabgang, im Alter fast gleich häufig wie Frauen
  • Unfreiwilliger Harnabgang kann auch Folge einer Prostataoperation sein


Mythos 5: "Blasenschwäche ist nicht behandelbar"

Falsch!
  • Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Therapiemöglichkeiten, abgestimmt auf die Ursache des unfreiwilligen Harnabgangs
  • Eine wirkungsvolle Behandlung ist möglich

 


 

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